Georges Simenon - Feux Rouges

Kurzbeschreibung

En prenant le volant pour aller chercher ses enfants dans le camp de vacances où ils ont passé l'été, Steve sent qu'il est "entré dans le tunnel". Il a déjà bu deux verres et ne rêve que du prochain. Il devine la réprobation de Nancy, sa femme, ce qui ne fait que renforcer son envie. Pourquoi ne boirait-il pas encore? Ne sait-il pas conduire? Ils ont quité New York depuis un moment et échangent que de paroles banales. Nancy peut-elle comprendre qu'il étouffe sur les rails de sa vie? Mais non, elle ne comprend pas. Encore un bar. Qu'elle parte donc, comme elle menace de le faire! Lui, il ira boire un autre verre.


Rezension

Nancy und Steve starten in New York abends eine Autotour Richtung Maine, um dort ihre Kinder aus einem Camp abzuholen. Auf der Straße ist viel los, denn es ist Wochenende. Nicht nur deshalb sind beide leicht genervt: Nancy ist ein gewissenhafter Mensch und ihre Kommentare wirken auf Steve wie Ermahnungen. Besonders dann, wenn sich Steve trotz des Fahrens gerne mit einem Drink vermeintliche Entspannung verschaffen will. Der aber will sich nicht dreinreden lassen und plötzlich macht Nancy aus einer Drohung Ernst: Beim nächsten unnötigen Drink setzt sie den Weg nach Maine unabhängig von ihrem Mann fort.

Damit er auf Nancy nicht wirkt, als würde er klein beigeben, setzt Steve seine Tour mit dem Auto bereits nach kurzer Suche alleine fort. In seiner Ratlosigkeit - ohne Nancy - nimmt er sogar einen Anhalter mit, der sich ihm aufdrängt und die nächtliche Fahrt zum skurrilen Unikum werden lässt: Denn er wird von der Polizei gesucht.

Simenon schreibt einen knappen Stil. W&oml;rtliche Rede ist nur mit einem – gekennzeichnet und oft musste ich Dialoge mehrfach lesen, um die Aussagen und dazwischen stehenden Textpassagen zuordnen zu können. Er macht kein Wort zuviel und verzichtet auf ausschweifende Erläuterungen und Erzählungen. Das macht das Buch sehr handlungsintensiv und passt zum beschränkten Zeitrahmen der Handlung.

Die ganze Zeit über wartete ich gesapnnt darauf, wo sich das Verbrechen einschleichen w¨rde. Hinweise kommen spärlich, aber dafür gibt es genug Platz für dunkle Vorahnungen. Das Ende bietet eine merkwürdige Mischung aus Tragödie und Happyend - und man muss es verdauen.

Meine Bewertung

bibliografische Angaben

Verlag: Presses de la Cité
ISBN: 2-258-06195-4
Erstveröffentlichung: 1953
Schauplatz: USA

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