Das ist ein hässliches Gebrechen, wenn Menschen wie die Bücher sprechen.
Doch reich und fruchtbar sind für jeden, die Bücher, die wie Menschen reden.

Oskar Blumenthal

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Die Parfum-Marke Elizabeth Arden

Etwa 1909 wurde die Kosmetik-Marke Elizabeth Arden von Florence Graham Nightingale (Canada 1878-1966) gegründet. 1971 ging das Unternehmen an Eli Lilly, 1986 verkauften diese es weiter an Fabergé,. Der Unilever-Konzern hielt die Marke dann ab 1989 bis zu ihrem erneuten Verkauf an FFI Fragrances im Jahr 2000, die Elizabeth Arden bis heute besitzen.

Was den Markennamen Elizabeth Arden angeht, gibt es verschiedene Ansichten. Martin Watson schreibt auf seiner Homepage, den Nachnamen habe sie aus einem Gedicht von Tennyson namens "Enoch Arden". Den Vornamen habe sie von ihrer ehemaligen Geschäftspartnerin Elizabeth Hubbard übernommen, mit der sie zuvor einen Salon betrieben hatte.

Die französichen Seiten von quid.fr stellen fest, der Name sei zusammengezogen aus "Elizabeth and her german garden" und "Enoch Arden". Derselben Meinung ist auch der Redakteur der Seiten von vivelavie.com bzw. exero.com - auch er sieht Mrs. Nightingale eher von der Literatur beeinflusst.

Was nun stimmt? Elizabeth-Fans finden gegen die erste Version schnell ein Argument, denn Watson schreibt selbst, die Partnerschaft zwischen Hubbard und Nightingale sei bald wieder in die Brüche gegangen ("[...] but the partnership soon soured. Hubbard moved out leaving Florence to pay the rent."). Warum sollte Florence also einen Künstlernamen wählen, der sie dauernd an eine misslungene Partnerschaft erinnerte?

Beantworten könnte diese Frage vermutlich aber nur die Gründerin selbst...