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Foto: Bettina Schnerr

Das #litcamp17 im Zeichen des Einhorns

Zwei Tage Heidelberg in Tweets

Anmerkung: Der Post war ursprünglich ein Storify und wurde im März 2018 vor der Schließung des Anbieters in einen Blogbeitrag umgewandelt.

23. Juni: Anfahrt nach Heidelberg, begleitet von einem der am besten eingelesenen Hörbücher, das ich je gehört habe: Harry Potters Band 1 (Der Stein der Weisen), gelesen von Rufus Beck. Ich wusste vorher übrigens nicht, dass Band 1 just zwei Tage später das 20-jährige Veröffentlichungsjubiläum feiern würde – besser hätte der Zufall nicht spielen können.

24. Juni: Start des zweiten Literaturcamps, organisiert von Susanne Kasper und einem engagierten Team. Nach dem legendären Start im letzten Jahr lag die Messlatte hoch, denke ich. Mehrere tausend Tweets in den kommenden 48 Stunden zeigen, dass viele Erwartungen in der Tat erfüllt wurden.

Traditioneller Start mit dem von @teekesselchen gesponserten Frühstück: Baguettes und Brotaufstriche in allen Farben und wie bei Bertie Botts Bohnen quasi in jeder Geschmacksrichtung.

Das erste Problem taucht auf und es ist dramatisch:

Die Vorstellungsrunde wird mangels funktionierenden Mikrofontechnik tückisch, bietet aber eine hervorragende Gelegenheit für einen Blick in die Runde. @buecherkinder hat mich schneller entdeckt als ich sie:

Zum Selfie schafften wir es aber erst an Tag 2. Es verblüfft mich immer wieder, dass es auf solchen Events nur zwei Varianten gibt: Entweder verpasst man sich ständig, obwohl der Platz doch begrenzt ist, oder aber man sieht sich am laufenden Band und hofft, der jeweils andere fühle sich nicht absichtlich verfolgt.

Erste Session bei @MiuSuCo: Wie trage ich öffentlich vor? Ich trete nicht ohne Hintergedanken an, denn ich wusste, sie wollte abends einen Poetry Slam anbieten und ich plante den Sprung ins kalte Wasser.

@StefanMesch durfte ich auch endlich persönlich treffen und folgte ihm unauffällig in eine Session, die er gemeinsam mit @netgalleyde und @primeballerina anbot über die Nutzung verschiedener Buchplattformen.

Nach einem Schwung Gemecker auf schlimmes Gendermarketing noch ein Schwung Übung: Wie schreibe ich Texte für’s Zuhören? Das Einhorn, das seit dem Vortag jeden Besucher begrüßte, wachte nun über die Session der Podcaster @_Anachronistin und @catchkati.

Es wird Abend, es wird ernst: Poetry Slam. Text hektisch durchlesen. Kann ich ihn halbwegs? Nervosität, die man mindestens bis Reihe 3 sieht. Slammen ist nämlich nicht so ganz wie Vortrag.

Geschafft! Danke für die virtuellen Blumen und die Marmeladenbelohnung 🙂 Ich werde 2018 wieder slammen. Versprochen. Kind2 lachte sich in Reihe 4 scheckig, wie mir Reihe 3 später verriet und schimpfte mit mir, weil ich alles erfunden hätte. Kind1 hörte einfach nicht auf zu Grinsen. Mission completed!

25. Juni: Frühaufsteher wie ich zählen die Pfosten der Bahnsteigüberdachung aus dem Hotelfenster heraus, bis wir endlich zum Camp können.

Ein gesprächsreicher Tag, vor allem, nachdem sich ein paar Teilnehmer mehr aus der merkwürdigen Marketing-Session verdünnt haben.

Eine gute Bilanz insgesamt nach zwei Tagen in Heidelberg. Ich stimme mit Valentin überein:

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